Über mich

Ein Portrait von Nicola Dörffling in ihrer Praxis

„Bei mir werden Sie nicht auf ihre Symptome reduziert, sondern ich gebe Ihnen die Aufmerksamkeit, die Sie zu Recht erwarten.“

Nachdem ich im Jahr 2005 die wundervollen Möglichkeiten einer kunstfertigen osteopathischen Behandlung erleben durfte, entschloss ich mich die Osteopathie zu erlernen. Meine osteopathische Ausbildung habe ich 2007 begonnen, seit dem bilde ich mich fortlaufend weiter. „Fertig“ werde ich nie sein, es wird immer noch etwas geben, das ich lernen kann.

Aus der osteopathischen Arbeit habe ich mich in Richtung der Visionären Craniosacralarbeit und der viszeralen Arbeit weiterentwickelt. Es begeistert mich immer wieder, wie tief diese Arbeit den Menschen berühren kann.

Seit 2017 begleite ich Lernende des Milne-Instituts bei ihrer Ausbildung in Visionärer Craniosacralarbeit. Dort biete ich Cranio-Kreise, Supervisionen, Feedback-Sitzungen, Intervisionstage, Review-Tage, Aus- und Weiterbildungen an. Zudem nehme ich Prüfungssitzungen ab.

Ich bin Mitglied im Verband freier Osteopathen (VFO) und Masterpraktizierende im Craniosacral Verband Deutschland (CSVD). Seit Dezember 2020 bin ich vom CSVD zertifizierte Lehrerin für das Milne Institut.

Meine therapeutischen Möglichkeiten habe ich durch Ausbildungen in „Trauma Informed Expressive Arts“ und „Initiatic Arts Therapies“ erweitert. Ich biete ausdrücklich keine Kunsttherapie an, sondern ich nutze in der Praxis die Möglichkeiten des kreativen Ausdrucks, wenn Klienten in der Körpertherapie an Punkte kommen in denen Sprache versagt.

In zwei Workshops bei David Schnarch habe ich seine Methode des MindMappings kennengelernt, die mir hilft zu bemerken, wenn Dinge nicht gesagt werden. Manchmal entzieht das Erlebte sich dem sprachlichen Ausdruck, manchmal „war es doch gar nicht so schlimm“, manches kommt uns ganz normal vor, weil wir es nicht anders kennen und manches wird beschönigt, weil die Wahrheit so furchtbar ist. Diese Momente zu erkennen und in ihrer Wirklichkeit wahrzunehmen hilft sich dem eigenen Selbst zu nähern.

In meiner Freizeit spinne und webe ich. Meine Hände sind in ihrer Sensitivität mein wichtigstes Arbeitsmittel, so daß die haptische Erfahrung der verschiedenen Rohwollsorten, die verschiedenen Vorbereitung- und Verarbeitungsschritte beim Spinnen und anschliessenden Weben, für mich Entspannung und Übung zugleich sind.

Mein Motto

Ich schaue nicht nur auf Krankheitssymptome, sondern meine Aufmerksamkeit gilt dem ganzen Menschen. Gesundheit ist für mich nicht die Abwesenheit von Krankheit und Heilung ist auch kein gerader Weg der jemals zu vollkommener Gesundheit führt. Sondern es geht stets rückwärts und vorwärts und manchmal verlaufen wir uns auf unserem Weg oder drehen uns im Kreis.

Heilung ist für mich ein Prozess der zum Ziel hat:

  • sich im eigenen Körper wohlzufühlen
  • mit den Herausforderungen des Lebens umgehen zu können
  • das eigene Bedürfnis nach sozialer Gemeinschaft erfüllen zu können

Hugh Milne beschreibt die Aufgabe der Praktizierenden in Visionärer Craniosacralarbeit so:
To crate an open heart, a clear head and a free body.

Auf diesem Weg begleite ich sie gern.

In der Verarbeitung von Vergangenem ist es nicht immer heilsam das Geschehe zu erzählen. Wenn wir unseren Körper wieder mit Freude, Neugier, Zuversicht, Vertrauen und Selbstmitgefühl erleben, kann Heilung geschehen.

Deshalb heile ich Sie auch nicht, sondern ich gebe Ihnen Raum und Zeit, so dass Ihre innewohnenden Heilungsfähigkeiten erwachen und Sie sich selbst heilen können.

Meine Werte

  • ein wertschätzender Umgang mit unserer Umwelt
  • ein wohlwollender Umgang mit unseren Mitmenschen
  • Achtung unserer Mitlebewesen
  • ein sparsamer Verbrauch der Ressourcen unserer Erde
  • ein stetes Nachdenken über Nachhaltigkeit
  • Wertschätzung von Textilien und ihrer Herstellung
  • Dankbarkeit für meinen Platz im Leben
  • Dankbarkeit für die die mit mir sind

Ein Bild von bunter, ungesponnener Rohwolle