2018 ein Mastjahr?

Endlich ist es warm, die Sonne scheint und alles blüht. Allerdings fliegen damit auch Pollen durch die Luft, die bei Allergikern für unangenehme Symptome sorgen. In diesem Jahr soll der Pollenflug erheblich ausgeprägter ablaufen, da es sich um ein sog. Mastjahr handeln soll. In Mastjahren produzieren Bäume mehr Blüten um anschließend mehr Samen zu bilden. Der Begriff Mastjahr bezieht sich nur auf Bäume, nicht auf Gräser und Kräuter, in den Medien wird da zur Zeit kaum differenziert.

Wenn es sich bewahrheitet, dann erwartet uns im kommenden Jahr aufgrund des reich gedeckten Tisches, eine große Population an Nagetieren. Diese sind das Erregerreservoir für Borrelien, welche dann per Zeckenstich auf den Menschen übertragen werden können.

Nach einem Zeckenstich sollte die Stelle über einen längeren Zeitraum (mehrere Wochen) beobachtet und im Falle einer sich ausbreitenden Rötung (sog. Wanderröte) ein Arzt aufgesucht werden. Eine Antibiotikatherapie ist bei nachgewiesener Borreliose das Mittel der Wahl und kann naturheilkundlich begleitet werden.

Die Borreliose wird oft mit der Frühsommermenigoenzephalitis (FSME) vermischt. Beide Krankheiten werden durch Zecken übertragen, das ist aber auch schon die einzige Gemeinsamkeit. Die FSME ist im Süden Deutschlands deutlich häufiger als im Norden, die Borreliose hingegen ist über das ganze Land verteilt.

Bitte beachten Sie, daß meine Hinweise nicht zur Selbstdiagnose geeignet sind und auf keinen Fall einen Besuch beim Arzt ersetzen oder hinaus zögern sollten.

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