Craniosacrale Arbeit

Die Craniosacrale Arbeit ist eine Teildisziplin der Osteopathie. In meinen Augen sogar der wichtigste Teil, da sie den Menschen sowohl auf der körperlichen, als auch auf der geistig seelischen Ebene am tiefsten berührt. Allerdings kommt sie ohne die beiden anderen Teile der Osteopathie nicht aus, denn für die kunstfertig ausgeführte Craniosacrale Arbeit muss der Therapeut auf das gesamte Spektrum der Osteopathie zurück greifen können.

Osteopathie
Die Osteopathie teilt sich in die drei Teilbereiche der parietalen, viszeralen und craniosacralen Osteopathie auf.  Als parietaler Bereich wird im weitesten Sinne der Bewegungsapparat mit all seinen Knochen, Muskeln, Bändern, Gelenken, den alles umgebenden Faszien und vor allem den wechselseitigen Beziehungen aller Strukturen verstanden.  Die viszerale Osteopathie bezieht sich auf die inneren Organe, wie Magen und Darm oder auch die Lunge. Die craniosacrale Osteopathie umfasst insbesondere den Kopf (Cranium), das Kreuzbein (Sacrum) und die diese beiden Pole verbindende Wirbelsäule. Die craniosacrale Osteopathie sieht den menschlichen Schädel nicht als eine harte, geschlossene Murmel, deren Nähte im frühen Kindesalter verknöchern, sondern als ein dynamisches, bewegliches System, welches durch Störungen sowohl physischer als auch psychischer Art aus dem Gleichgewicht gebracht werden kann.

Keiner der drei Bereiche kann für sich alleine stehen. So kann ein Organ ein Wirbelsegment negativ beeinflussen und zu Rückenschmerzen führen, ebenso wie umgekehrt ein komprimierter Nerv die Funktion eines Organs beeinflussen kann. Beides wiederum kann das craniosacrale System nachhaltig stören. Dementsprechend ist eine fundierte Ausbildung in allen drei Disziplinen für ein gutes Behandlungsergebnis wichtig.

In parietaler und viszeraler Osteopathie wurde ich durch Alfred Wolkenhauer ausgebildet.

Visionäre craniosacrale Arbeit nach Hugh Milne (VCSA)
Der Begriff craniosacral beschreibt die Verbindung des oberen Endes der Wirbelsäule (Kopf = Cranium) mit dem unteren Ende (Kreuzbein= Sacrum) und allem was dazwischen und drumherum liegt. Die craniosacrale Osteopathie wurde in den 30er Jahren von dem amerikanischen Osteopathen und Visionär Wiliam Sutherland entwickelt. Auf dieser Basis hat Hugh Milne die visionäre craniosacrale Arbeit weiter entwickelt. Meine Ausbildung in visionärer craniosacraler Arbeit habe ich direkt bei Hugh Milne und Helen Prisi absolviert und mit Diplom abgeschlossen. Ergänzt habe ich diese Ausbildung durch zahlreiche Einsätze als Assistentin bei beiden Lehrern. Als Supervisorin unterstütze ich Studenten des Milne Instituts in ihrer Ausbildung. 

Biodynamische Craniosacral Therapie
Die Biodynamische Craniosacral Therapie betont eine neutrale Position der Ruhe und stillen Präsenz mit einer Einstellung des Nicht-Erreichen-Wollens. Hierdurch ist eine Rückorientierung auf den inneren, unversehrten Kern möglich. Hierzu habe ich Kurse bei Michael Kern (Autor von: „Die Weisheit im Körper: Der biodynamische Ansatz der Craniosacral Therapie“) besucht.

 

Die von mir eingesetzten Diagnose- und Therapieverfahren sind teilweise wissenschaftlich nicht anerkannt und nicht durch Studien belegt. Sämtliche Angaben zu ihrer Aussagekraft und Wirkung beruhen auf Einzelbeobachtungen von Therapeuten.