Die Zeckensaison ist gestartet.

Ab dauerhaft +10°C werden die kleinen Blutsauger wieder aktiv. Leider können sie Erreger auf den Menschen übertragen. Da ist zum einen die FSME (Frühsommer-Meningo-Enzephalitis) und zum anderen die Borreliose. Wenn von einer Zecken-Impfung die Rede ist, dann handelt es sich immer um die FSME-Impfung, gegen die Borreliose gibt es bisher keine Impfung. Da die Borrelien erst am Ende der Mahlzeit übertragen werden ist die unverzügliche Entfernung einer entdeckten Zecke immens wichtig.  Dabei sollte die Zecke nicht gequetscht, sondern eher langsam heraus gehebelt werden. Anschließend mit Alkohol oder einem Hautdesinfektionsmittel die Stelle desinfizieren.

Wenn die Zecke mit Borrelien infiziert war, dann kann sie die Erreger an den Menschen übertragen haben. Deshalb sollte die Bißstelle bis zu 30 Tage beobachtet werden, da es so lange dauern kann, bis sich die typische Hautrötung zeigt. Dafür kann mit Kugelschreiber ein Kreis um die Bißstelle gemalt werden, so wird man an die Kontrolle erinnert.

Wenn sich um die Bißstelle herum die Haut rötet und diese Rötung sich langsam ausbreitet, dann liegt eine sog. Wanderröte vor, die quasi beweisend für eine Borreliose ist. Die Wanderröte kann auch kurzfristig wieder verschwinden oder sich im Zusammenhang mit Wärme verstärken. Jetzt ist es dringend angezeigt zum Arzt zu gehen.

Auch wenn ich grundsätzlich der (unkritischen) Gabe von Antibiotika skeptisch gegenüber stehe, sind sie bei einer akuten Borreliose Mittel der Wahl. Die Antibiose sollte unbedingt konsequent durchgeführt werden. Die Naturheilkunde kann hier aber sehr gut flankierend eingesetzt werden, um die Wirkung der Antibiose zu verstärken und die Nebenwirkungen zu mildern.

Bitte beachten Sie, daß meine Hinweise nicht zur Selbstdiagnose geeignet sind und auf keinen Fall einen Besuch beim Arzt ersetzen oder hinaus zögern sollten.

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